Quick facts
- Hauptorte
- Scuol, Pontresina, Sils Maria, Zernez
- Sprachen
- Rätoromanisch, Deutsch
- Ideal für
- Wandern, Therme, Panoramabahnen, Stille
- Beste Reisezeit
- Juni bis September, Dezember bis März
Warum das Engadin besuchen?
Das Engadin ist ein ausgedehntes Hochtal in Graubünden, das vom Maloja-Pass im Westen bis zur österreichischen Grenze im Osten verläuft. Die Landschaft — kristallklare Seen, Lärchen- und Zirbenwälder, Gletscher und weite Almen — ist von ausserordentlicher Schönheit. Das Tal beheimatet St. Moritz, aber auch weniger bekannte Orte wie Scuol, Pontresina und Sils Maria, die ruhiger und authentischer geblieben sind.
Das Rätoromanische — eine der vier Landessprachen der Schweiz — ist im Unterengadin (Scuol-Bereich) noch lebendig. Ortsnamen, Beizen und Gespräche auf der Strasse sind Romansh.
Hauptziele im Engadin
Scuol und die Therme
Scuol im Unterengadin ist bekannt für seine Mineralquellen. Das moderne Bogn Engiadina Spa nutzt das natürliche Mineralwasser für Bäder, Dampfbäder und Behandlungen — ein idealer Kontrast zum Bergwandern.
Pontresina
Pontresina liegt unterhalb des Bernina-Passes, neben dem Morteratschgletscher. Es ist ein ruhigerer Ausgangspunkt als St. Moritz für die Bernina-Region: Gletscherwanderungen, Langlaufloipen und der Bernina Express halten in der Nähe.
Sils Maria und der Silser See
Nietzsche verbrachte mehrere Sommer in Sils Maria und schrieb hier Teile des Zarathustra. Die Atmosphäre des Ortes — die Stille, das Licht auf den Seen, die Einsamkeit — ist noch heute spürbar.
Schweizerischer Nationalpark
Der einzige Nationalpark der Schweiz liegt im Unterengadin bei Zernez. Kein Wanderpfad verlässt den markierten Weg, kein Feuer wird gemacht — aber Steinböcke, Hirsche und Bären bevölkern die unberührte Landschaft.
Praktische Hinweise
- Scuol ist von Zürich in ca. 3 Std. (per Bahn über Landquart) erreichbar.
- Reservieren Sie Unterkunft in der Hochsaison frühzeitig.
- Der Swiss Travel Pass gilt für die Engadinlinie.