Fallschirmspringen über den Schweizer Alpen bei Interlaken
Wie viel kostet Fallschirmspringen in Interlaken?
Tandem-Fallschirmspringen über den Schweizer Alpen von Interlaken kostet ungefähr CHF 425 für einen Sprung aus 4.000 Metern, einschließlich aller Ausrüstung und Einweisung. Videopakete sind extra.
Fallschirmspringen über den Schweizer Alpen: die ultimative Perspektive auf das Berner Oberland
Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man auf einem Berg steht oder aus der Höhe auf die Berge hinabblickt. Ein Fallschirmsprung über dem Berner Oberland aus 4.000 Metern – hoch über Eiger, Mönch und Jungfrau – bietet eine Perspektive, die keine Seilbahn, keine Gipfelstation und kein Aussichtspunkt ersetzen kann. Aus dieser Höhe wird die gesamte Alpenkette auf einmal sichtbar: die Berner Gipfel, Thuner- und Brienzersee, der Talboden, die Schneefelder und Gletscher. Es ist eines der überwältigendsten visuellen Erlebnisse der Schweiz, und es spielt sich in rund 60 Sekunden freiem Fall ab, bevor sich der Fallschirm öffnet.
Dieser Leitfaden behandelt Tandem-Fallschirmspringen im Raum Interlaken ausführlich: Preise, das Erlebnis von der Tür bis zur Landung, Höhe und Freifalldauer, Buchungslogistik und was einen Fallschirmsprung von einem Gleitschirmflug über demselben Gelände unterscheidet.
| Auf einen Blick | |
|---|---|
| Wo | Flugplatz Matten bei Interlaken, wenige Kilometer südlich von Interlaken |
| Kosten | Rund CHF 425 für den Sprung; Handcam-Foto- oder Videopakete kosten ab CHF 140 zusätzlich |
| Benötigte Zeit | Plane 3–4 Stunden für Check-in, Briefing, Wartezeit, Flug und Sprung ein |
| Anreise | Zug nach Interlaken Ost, dann Taxi/Fahrrad/20 Minuten zu Fuß zum Flugplatz |
| Beste Zeit | Juni bis September für die zuverlässigsten Wetterfenster; einen Reservetag für den Fall einer Absage einplanen |
Warum bei Interlaken springen?
Das Berner Oberland ist die dramatischste Bergregion der Schweiz fürs Fallschirmspringen – aus denselben Gründen, aus denen es bei allen anderen Luftabenteuern führt: die Kombination aus gut zugänglicher Infrastruktur (der Flugplatz in Matten bei Interlaken) und außergewöhnlicher Landschaft direkt darunter. Die Absprungzone in Matten liegt wenige Kilometer südlich des Stadtzentrums von Interlaken, und das Flugzeug steigt über oder nahe dem Massiv von Eiger und Jungfrau auf Absprunghöhe.
Das Fallschirmspringen in der Schweiz wird vom BAZL (Bundesamt für Zivilluftfahrt) reguliert. Alle Tandem-Instruktoren besitzen kommerzielle Tandem-Lizenzen mit Mindestsprungzahlen, die deutlich über dem internationalen Standard liegen. Dieses regulatorische Umfeld sorgt für einen einheitlich hohen Standard bei allen Anbietern.
Tandem-Fallschirmspringen über den Schweizer Alpen von Interlaken buchenTandem-Fallschirmspringen: So funktioniert es
Was ist ein Tandemsprung?
Bei einem Tandemsprung wirst du über ein Gurtsystem mit einem erfahrenen Instruktor verbunden. Der Instruktor trägt den Fallschirm auf dem Rücken; du bist vor ihm in einer sitzenden/gebogenen Position befestigt. Der Instruktor übernimmt den Ausstieg, die Freifallposition, die Öffnung des Fallschirms, die Steuerung unter dem Schirm und die Landung. Deine Aufgabe ist es, im freien Fall den Rücken richtig durchzustrecken (der Instruktor leitet dich an) und das Erlebnis zu genießen.
Vorerfahrung im Fallschirmspringen ist nicht nötig. Die meisten Erstspringer haben nach der üblichen Einweisung keine Schwierigkeiten, einen Tandemsprung zu absolvieren.
Training und Einweisung
Das Bodentraining für einen Tandemsprung dauert etwa 30–45 Minuten. Es umfasst das Anlegen des Gurtsystems, die Körperhaltung für Ausstieg und freien Fall (die Bogenhaltung), was bei der Öffnung des Fallschirms zu erwarten ist, und das Landeverfahren. Das Briefing findet bei den Anbietern in Interlaken in der Regel auf Englisch und in mehreren weiteren Sprachen statt – der Ort ist international stark besucht, und das Personal ist an mehrsprachige Gruppen gewöhnt.
Der Sprung: Höhe, freier Fall und Gleitphase
Höhe
Tandemsprünge von Interlaken verlassen das Flugzeug typischerweise auf 4.000 Metern (etwa 13.000 Fuß) über dem Meeresspiegel. Da Interlaken selbst auf rund 570 Metern liegt, beträgt die effektive Höhe über der Absprungzone etwa 3.400 Meter. Einige Premium-Pakete bieten größere Höhen (bis zu 4.500 Meter), was die Freifalldauer verlängert.
Zum Vergleich: Die Gipfelstation Jungfraujoch, die man mit der berühmten Bergbahn von Interlaken aus erreicht, liegt auf 3.454 Metern. Ein normaler Tandemsprung beginnt oberhalb dieser Höhe. Auf 4.000 Metern betragen die Temperaturen außerhalb des Flugzeugs etwa –10 bis –15 Grad Celsius; dafür sind der vom Anbieter gestellte Overall, die Schutzbrille und die Handschuhe ausgelegt.
Freier Fall
Aus 4.000 Metern dauert der freie Fall etwa 55–60 Sekunden. Die Geschwindigkeit erreicht in der üblichen Bauchlage rund 200 km/h. Das Gefühl ist intensiv und ganz anders als bei anderen Luftaktivitäten: Der Luftdruck bei 200 km/h fühlt sich eher wie ein Luftwiderstand als wie Wind an – du fühlst dich getragen statt fallend, was die meisten Erstspringer überrascht.
Auf 4.000 Metern ist die visuelle Dimension außergewöhnlich. Die beiden Seen sind klar zu erkennen. Die Nordwand des Eigers liegt beim Ausstieg auf Augenhöhe oder über dir. Der Talboden erscheint in einem Maßstab, der die vertraute Landschaft zunächst unkenntlich macht. Erfahrene Instruktoren passen den freien Fall so an, dass die Passagiere Zeit haben, sich optisch zu orientieren.
Fallschirmöffnung und Gleitphase
Der Fallschirm öffnet sich bei etwa 1.500 Metern (rund 5.000 Fuß) über der Absprungzone. Die Öffnung ist eine plötzliche Verzögerung, die dich innerhalb weniger Sekunden von 200 km/h auf etwa 30 km/h abbremst – die meisten Passagiere beschreiben sie als abrupt, aber nicht schmerzhaft, eher wie einen sanften Ruck als einen Aufprall.
Unter dem Schirm verändert sich das Erlebnis völlig. Die Geschwindigkeit sinkt auf Schritttempo. Das Rauschen verschwindet. Du sitzt im Gurtzeug unter dem Instruktor, und die Alpenlandschaft breitet sich lautlos unter dir aus. Die Gleitphase dauert etwa 5–7 Minuten, in denen dir der Instruktor die Steuerleinen zum Lenken übergeben kann – viele Teilnehmende empfinden diese Phase als genauso unvergesslich wie den freien Fall.
Das Landeziel ist die Wiese der Absprungzone in Matten. Der Anflug umfasst ein paar letzte Kurven, um sich am Feld auszurichten, gefolgt von einem Abfangen, das die Sinkgeschwindigkeit im Moment der Landung auf nahezu null reduziert. Die meisten Tandemlandungen sind so sanft, dass man sie als weich beschreiben kann.
Preise 2026
| Paket | Preis (ca.) |
|---|---|
| Tandemsprung aus 4.000 m | CHF 425 |
| Handcam-Foto oder -Video (vor Ort buchbar) | + CHF 140 |
| Foto oder Video mit Camera Flyer | + CHF 200 |
| Kombipakete | + CHF 170–230 |
Die Preise variieren leicht zwischen den Anbietern. Die Sprunggebühr umfasst in der Regel den Flug, den Instruktor, die gesamte Ausrüstung (Overall, Gurtzeug, Schutzbrille, Helm), das Briefing und den Sprung selbst.
Das Videopaket wird Erstspringern dringend empfohlen – dies ist eine Aktivität, bei der die persönliche Erinnerung stark vom Adrenalin beeinflusst wird, und die Aufnahmen liefern danach eine detaillierte Dokumentation von etwas, das du im Moment selbst kaum vollständig verarbeiten konntest.
Wie sich Fallschirmspringen mit Gleitschirmfliegen vergleicht
Beide Aktivitäten bieten Ausblicke auf das Berner Oberland aus der Luft, aber es sind sehr unterschiedliche Erlebnisse. Wer den Unterschied kennt, kann besser entscheiden, was zu den eigenen Vorlieben passt.
Tandem-Gleitschirmfliegen in Interlaken startet von einem Hang, kommt ohne Flugzeug aus und bietet einen langsamen, stillen Flug in relativ geringer Höhe (typischerweise 500–800 Meter über dem Tal). Das ganze Erlebnis ist ruhig, landschaftlich schön und gesellig – du kannst dich die ganze Zeit mit deinem Piloten unterhalten. Freier Fall gibt es zu keinem Zeitpunkt. Das Erlebnis dauert 10–25 Minuten.
Fallschirmspringen umfasst einen 20-minütigen Aufstieg im Flugzeug, 55–60 Sekunden Hochgeschwindigkeits-Freifall und einen 5–7-minütigen Flug unter dem Schirm. Die Intensität ist um eine Größenordnung höher als beim Gleitschirmfliegen. Auch die Kosten sind etwa doppelt so hoch. Wenn dir Aussicht und ein sanfter Einstieg in die Luft wichtiger sind, passt Gleitschirmfliegen besser. Wenn du ein Adrenalinerlebnis suchst und wissen willst, wie es sich anfühlt, aus 4.000 Metern zu fallen, ist Fallschirmspringen die klare Wahl.
Manche Besucher machen beides an aufeinanderfolgenden Tagen – der Kontrast ist verblüffend, und jedes Erlebnis beleuchtet das andere.
Praktische Details
Gewichts- und Gesundheitsbeschränkungen
Beim Tandemsprung über Interlaken mit Outdoor Interlaken beträgt das Höchstgewicht 105 kg (230 lbs), inklusive Kleidung und Schuhen. Andere Anbieter setzen eigene Grenzen – bei Nähe zu diesem Gewicht direkt nachfragen.
Die Aktivität wird nicht empfohlen für Menschen mit Herzerkrankungen, Bluthochdruck, kürzlichen Operationen, Schwangerschaft, Anfallserkrankungen oder schweren Rückenproblemen. Die Öffnung des Fallschirms führt zu einer plötzlichen Verzögerung, die den Körper tatsächlich belastet. Im Zweifel solltest du vor der Buchung ärztlichen Rat einholen.
Altersbeschränkungen
Das Mindestalter für den Flugzeug-Tandemsprung von Outdoor Interlaken beträgt 12 Jahre; 12- bis 17-Jährige brauchen die schriftliche Einwilligung eines Erziehungsberechtigten, und alle Springer müssen einen Reisepass oder amtlichen Ausweis vorlegen. Andere Anbieter setzen eigene Mindestalter – bei der Buchung nachfragen.
Buchung und Timing
Fallschirmspringen ist wetterabhängig: Es braucht klaren Himmel und Winde unterhalb eines bestimmten Grenzwerts. Bewölkte Tage führen oft zu Absagen, weil die Sicht unter der Wolkenbasis nicht ausreicht und die vorgeschriebenen Sprunghöhen nicht erreicht werden können. Im Sommer sind Vormittagstermine zuverlässiger, da am Nachmittag im Berner Oberland häufig Gewitter aufziehen.
Buche in der Hauptsaison (Juli–August) mindestens 3–5 Tage im Voraus. Der Anbieter bestätigt am Morgen deines Termins, ob die Bedingungen einen Sprung erlauben. Plane einen Reservetag in deine Reiseroute ein, wenn dir das Fallschirmspringen wichtig ist.
Was du mitbringen und anziehen solltest
Trage bequeme, nicht einengende Kleidung, die zur Jahreszeit passt. Der Anbieter stellt einen Overall, der über der Kleidung getragen wird. Geschlossene Schnürschuhe sind Pflicht – Sandalen und Slipper sind nicht erlaubt. Schmuck ablegen. Brillen und Kontaktlinsen lassen sich mit passenden Schutzbrillen berücksichtigen.
Rechne für das gesamte Erlebnis mit 3–4 Stunden, einschließlich Check-in, Briefing, Wartezeit (je nach Verfügbarkeit des Flugzeugs und Gruppengröße), Flug, Sprung und Rückweg.
Das Erlebnis im Detail: Was Erstspringer berichten
Jeder erlebt einen Tandemsprung anders, doch bestimmte Elemente werden von Erstspringern immer wieder ähnlich beschrieben.
Während des Flugzeugaufstiegs: Der 20-minütige Aufstieg auf 4.000 Meter ist der Moment, in dem die Realität einsetzt. Das Flugzeug ist eine kleine Turboprop-Maschine – meist 10–14 Personen, die in zwei Reihen einander gegenüber sitzen, wobei der Instruktor in dieser Phase hinter dir am Gurtzeug befestigt ist. Mit zunehmender Höhe schrumpft das Tal unter dir, und man begreift, wie hoch das Flugzeug tatsächlich ist. Eiger, Mönch und Jungfrau erscheinen als Gleichrangige statt als Objekte unter dir. Hier wird der Unterschied zwischen Gleitschirmfliegen (tief, langsam und friedlich) und Fallschirmspringen (hoch, laut durch den Motorlärm und die Vorbereitung auf etwas Intensives) am deutlichsten.
Die Türöffnung: Wenn der Pilot die Sprunghöhe signalisiert, gleitet die Tür auf. Der Lärm des Flugzeugs verdoppelt sich. Wind und Kälte strömen herein. In den meisten Flugzeugkonfigurationen rutschst du gemeinsam mit deinem Instruktor zur Tür und sitzt ein paar Sekunden am Rand.
Der Ausstieg: Der Ausstieg ist kein eleganter Sprung. Die meisten Tandemausstiege bestehen aus einem Vorwärtssalto aus der Tür – eine bewusste Drehung, die Instruktor und Passagier innerhalb der ersten Sekunde in die Bauchlage bringt. Das erste Gefühl ist das eines kräftigen Luftdrucks und nicht des Fallens – bei 200 km/h trägt der Fahrtwind den Körper, und es fühlt sich eher an, als würde man geblasen, als zu fallen.
Orientierung im freien Fall: Nach den ersten 5–10 Sekunden können die meisten Menschen sich umsehen. Die Höhe ist immer noch immens – der Boden rast nicht auf einen zu. Das Panorama des Berner Oberlands ist in alle Richtungen sichtbar. In diesem Fenster stabilisiert der Instruktor üblicherweise die Position, und du spürst die Vibration der 200 km/h Fahrtwind durch Overall und Gurtzeug.
Öffnung: Bei etwa 1.500 Metern wird der Hilfsschirm ausgeworfen. Der Hauptschirm öffnet sich innerhalb von 2–3 Sekunden. Die Verzögerung ist schnell und körperlich spürbar – von 200 km/h auf 30 km/h. Das ist der Moment, der die meisten am stärksten überrascht: Er ist abrupt, aber das Gurtzeug verteilt die Kraft gut, und es tut nicht weh.
Unter dem Schirm: Der Kontrast zum freien Fall ist total. Stille. Langsame Drehung. Das Tal breitet sich unter dir aus, in einer Höhe, in der die Größenverhältnisse wieder begreifbar werden. Der Instruktor übergibt dir die Steuerleinen. Fünf bis sieben Minuten davon, bevor der Landeanflug beginnt.
Die Landung: Nach einer ordentlichen Tandemlandung gehen die meisten Teilnehmenden lächelnd davon. Der Anflug wird vom Instruktor gesteuert; du stehst auf und läufst nach vorn. Mit guter Technik ist der Aufprall minimal.
Fallschirmspringen im Vergleich zu anderen Luftaktivitäten in Interlaken
Wer zwischen Fallschirmspringen und Gleitschirmfliegen ab Interlaken schwankt, sollte sich fragen: Welche Art von Erlebnis möchte ich?
Gleitschirmfliegen ist Luft-Tourismus: ein langsamer, ruhiger, geselliger Flug mit außergewöhnlicher Landschaft und ohne nennenswerte körperliche Intensität. Fallschirmspringen ist ein Extremsport-Erlebnis, das zufällig eine außergewöhnliche Landschaft als Kulisse hat. Der Preisunterschied (Gleitschirmfliegen ab CHF 190 gegenüber Fallschirmspringen CHF 425) spiegelt diesen Unterschied in Intensität und Logistik wider.
Manche Besucher, die schon Gleitschirm geflogen sind, kommen bei einer späteren Reise zum Fallschirmspringen zurück. Die beiden Erlebnisse ergänzen sich eher, als dass sie sich ersetzen – andere Höhe, andere Geschwindigkeit, ein anderes emotionales Register.
Anfahrt zur Absprungzone in Matten bei Interlaken
Die Absprungzone befindet sich am kleinen Flugplatz Interlaken in Matten, etwa 2 km südlich des Bahnhofs Interlaken Ost. Vom Bahnhof aus erreichst du den Flugplatz per Taxi (5 Minuten), mit dem Fahrrad oder in 20 Minuten zu Fuß. Viele Anbieter bieten einen Hotelabholservice aus dem Zentrum von Interlaken an – bei der Buchung nachfragen.
Per Bahn ist Interlaken direkt erreichbar von Zürich (2 Stunden), Bern (rund 1 Stunde), Genf (2,5 Stunden) und Luzern (2 Stunden). Der Swiss Travel Pass deckt alle diese Verbindungen ab.
Wo man für einen Fallschirmsprung-Trip übernachtet
Wer sich im zentralen Interlaken einquartiert, hat die Absprungzone in kurzer Taxifahrt und gleichzeitig einfachen Zugang zu Zügen Richtung Zürich, Bern, Luzern oder Grindelwald für den Rest des Aufenthalts. Bei flexiblen Reisedaten steigert ein Hotel mit See- oder Bergblick für die Nacht vor dem Sprung die Vorfreude – viele Springer sagen, die Nervosität erreicht ihren Höhepunkt eher am Vorabend als am Morgen selbst.
Für einen breiteren Überblick, was die Region rund um einen Fallschirmsprung-Tag sonst bietet, deckt der Überblick Berner Oberland die nahegelegenen Täler ab, und der Leitfaden zu den besten Wanderungen hat Empfehlungen für eine sanftere Aktivität am Tag nach einem adrenalinreichen Sprung.
Häufig gestellte Fragen zum Fallschirmspringen in Interlaken
Wird mir beim freien Fall übel? Übelkeit ist beim freien Fall ungewöhnlich – das Gefühl ist zu intensiv für den typischen Auslöser der Reisekrankheit. Unter dem Schirm kann die langsame Drehung bei anfälligen Personen leichte Übelkeit verursachen, die in der Regel aber nur kurz anhält. Iss in den 2–3 Stunden vor dem Sprung nur leicht.
Ist Fallschirmspringen sicherer als Autofahren? Statistisch gesehen gibt es beim Fallschirmspringen etwa 0,3–0,4 Todesfälle pro 100.000 Sprünge (basierend auf USPA-Daten für alle Sprungarten). Bei Tandemsprüngen liegt die Rate noch niedriger. Kommerzielle Anbieter in der Schweiz arbeiten unter BAZL-Aufsicht nach dem regulierten internationalen Standard für Tandemsprünge. Das Risiko ist real, aber sehr klein, wenn man ordnungsgemäß regulierte kommerzielle Anbieter nutzt.
Kann ich mit einer Vorerkrankung springen? Das hängt von der Erkrankung ab. Die Haftungserklärung und der Gesundheitsfragebogen des Anbieters vor dem Sprung decken die wichtigsten Ausschlusskategorien ab. Wenn du eine bestimmte Erkrankung hast, die dort nicht aufgeführt ist, ruf den Anbieter vor der Buchung an – er kann dich beraten. Verschweige dem Anbieter keine Erkrankungen.
Was passiert, wenn mein Sprung wegen des Wetters abgesagt wird? Der Betreiber kontaktiert dich bis zum Morgen deines Buchungstermins. Die meisten Betreiber bieten eine bevorzugte Umbuchung auf den nächsten geeigneten Tag und vollständige Rückerstattungen an, wenn eine Umbuchung während deines Aufenthalts nicht möglich ist. Einige Buchungsplattformen behalten bei wetterbedingten Absagen Gebühren ein – prüfe die genauen Bedingungen zum Zeitpunkt der Buchung.
Kann ich Fallschirmspringen mit anderen Aktivitäten in Interlaken auf einer Reise kombinieren? Ja, und viele Besucher tun das. Ein gängiges Muster ist Fallschirmspringen an einem klaren Morgen, gefolgt von einem ruhigeren Nachmittag wie einer Seerundfahrt oder einer sanften Wanderung, mit Gleitschirmfliegen oder Canyoning an einem anderen Tag derselben Reise, um das Adrenalin zu verteilen. Wenn du für den Tag danach eine Wasseraktivität möchtest, kannst du eine Canyoning-Tour in Interlaken buchen.
Ist Fallschirmspringen für einen ersten Besuch der Schweiz geeignet? Es funktioniert gut als Highlight innerhalb einer breiteren Reiseroute statt als alleiniger Reisegrund – kombiniere es mit einer Panoramazugfahrt, einem Bergausflug und ein oder zwei Nächten an einem klassischen Standort wie Interlaken oder Luzern, damit der Rest des Besuchs nicht von wetterabhängiger Planung überschattet wird.
Nach deinem Sprung
Die Adrenalinreaktion nach einem Tandemsprung erreicht in den Minuten nach der Landung ihren Höhepunkt und kann 30–60 Minuten anhalten. Die meisten Menschen fühlen sich energiegeladen und möchten ausführlich über das Erlebnis sprechen. Plane eine Mahlzeit oder einen Snack ein und gönne dir eine ruhige Stunde, bevor du selbst fährst. Wenn du später am selben Tag weitere Aktivitäten geplant hast, ist ein Sprung am Vormittag in der Regel besser.
Die Übersicht der Abenteueraktivitäten deckt das gesamte Angebot in der Nähe von Interlaken ab, von Canyoning und Bungee-Jumping bis zum Canyon Swing in Grindelwald. Für einen umfassenden Abenteuerbesuch im Berner Oberland schlägt der Leitfaden zur Abenteuer-Reiseroute mehrtägige Programme vor, die Fallschirmspringen mit anderen Aktivitäten kombinieren. Wenn dich ein freier Fall reizt, du aber einen kürzeren, günstigeren Nervenkitzel möchtest, kannst du den Canyon Swing bei Interlaken ausprobieren. Die Budgetplanung für Abenteueraktivitäten behandelt der Schweiz-Budget-Leitfaden.


