Schweizer Feiertage 2026: Der komplette Kalender mit kantonalen Unterschieden

Schweizer Feiertage 2026: Der komplette Kalender mit kantonalen Unterschieden

Quick answer

Wie viele Feiertage hat die Schweiz 2026?

Die Schweiz hat nur einen einzigen Bundesfeiertag: den 1. August (Nationalfeiertag). Alle anderen Feiertage sind kantonal und variieren je nach Region. Die meisten Kantone beobachten 8–12 Feiertage; katholische Kantone am meisten. Geschäfte schliessen, aber Restaurants und touristische Ziele bleiben meist geöffnet.

Schweizer Feiertage verstehen: Bund versus Kantone

Das Schweizer Feiertagssystem überrascht die meisten Besucher. Anders als in Frankreich, Deutschland oder Grossbritannien — wo nationale Feiertage einheitlich im ganzen Land gelten — hat die Schweiz ein dezentrales System, in dem nur ein einziger Tag ein für alle 26 Kantone verbindlicher Bundesfeiertag ist: der 1. August, der Schweizer Nationalfeiertag. Jeder andere Feiertag ist Sache der Kantone, und die religiöse und sprachliche Vielfalt der Schweiz erzeugt einen Kalender, in dem keine zwei Kantone genau dieselben Feiertage beobachten.

In der Praxis bedeutet das: Ein Reisender, der am Karfreitag in Zürich ankommt, findet Geschäfte geschlossen vor; kommt er am selben Tag im Kanton Wallis an, ist alles geöffnet. Katholische Kantone — Wallis, Freiburg, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug, Solothurn, Appenzell Innerrhoden, Tessin — beobachten deutlich mehr religiöse Feiertage als reformiert-protestantische Kantone wie Zürich, Bern, Basel-Stadt und Waadt.

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Der Feiertagskalender 2026

1. Januar — Neujahr (Neujahrstag / Nouvel An)

Beobachtet: Alle 26 Kantone Was geschlossen ist: Banken, Poststellen, die meisten Läden, Verwaltungsämter. Supermärkte meist geschlossen; manche mit reduzierten Öffnungszeiten. Was offen ist: Restaurants und Hotels laufen normal. Bahnhöfe (SBB-Läden mit reduzierten Öffnungszeiten). Touristische Attraktionen meist geöffnet. Internationale Flughäfen voll in Betrieb.

Der 1. Januar ist ein ruhiger Tag in der Schweiz. Die meisten Besucher finden das Land in sanfter Erholung von Silvester vor. Bergresorts sind geöffnet — Skilifte fahren nach normalem Fahrplan. Städte sind ruhig, aber gut begehbar.

Verlängertes Wochenende: Neujahr 2026 fällt auf einen Donnerstag. Kombiniert mit Freitag, dem 2. Januar (in manchen Kantonen ein Feiertag), entsteht eine viertägige Pause, die den Druck auf die Bergresort-Unterkünfte deutlich erhöht. Buchen Sie früh.


2. Januar — Berchtoldstag

Beobachtet: Bern, Waadt, Freiburg, Neuenburg, Jura und mehrere weitere Kantone (nicht Zürich, Genf, Basel oder Wallis) Was geschlossen ist: In beobachtenden Kantonen gleiche Schliessungen wie am 1. Januar. Nicht beobachtende Kantone kehren zum normalen Geschäftsbetrieb zurück.

Der Berchtoldstag hat keine religiöse Bedeutung — er ist ein weltlicher Feiertag mit unklaren historischen Ursprüngen, der vor allem in der West- und Zentralschweiz als Verlängerung der Neujahrspause beobachtet wird.


6. Januar — Heilige Drei Könige (Épiphanie)

Beobachtet: Tessin, Schwyz, Uri und einige Gemeinden — nur katholische Tradition Was geschlossen ist: Begrenzte Schliessungen; hauptsächlich Ämter in katholischen Kantonen und manche Läden

Das Fest der Heiligen Drei Könige wird in Schweizer katholischen Gemeinden mit der Tradition des Sternsingens (Kinder, als die Drei Könige verkleidet, ziehen von Tür zu Tür) und dem Essen eines Dreikönigskuchens mit eingebackener Figur gefeiert. Touristische Betriebe sind davon nicht betroffen.


19. März — Josefstag

Beobachtet: Wallis, Tessin, Nidwalden, Schwyz, Uri, Graubünden (nur katholische Gemeinden) Was geschlossen ist: Banken und Verwaltungsämter in beobachtenden Kantonen. Läden können in kleineren Ortschaften schliessen.

Ein praktischer Punkt für Besucher von Zermatt, Verbier oder Tessin Mitte März — die späte Skisaison überschneidet sich mit einem regionalen Feiertag.


3. April — Karfreitag (Vendredi saint)

Beobachtet: Die meisten reformiert-protestantischen Kantone — Zürich, Bern, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, St. Gallen, Glarus, Aargau, Thurgau, Graubünden, Waadt, Neuenburg, Genf Was geschlossen ist: Läden, Banken, Poststellen in beobachtenden Kantonen. Katholische Kantone (Wallis, Luzern, Freiburg, Tessin) bleiben geöffnet. Was offen ist: Restaurants, Hotels, touristische Attraktionen. Zugverkehr läuft nach normalem Fahrplan im ganzen Land.

Der Karfreitag 2026 fällt auf den 3. April. Beachten Sie das Paradoxon: In der Schweiz ist dies vorwiegend eine protestantische Beachtung — die katholische Tradition betont Ostersonntag und -montag stärker.


5. April — Ostersonntag (Dimanche de Pâques)

Beobachtet: Alle Kantone (de facto, wenn auch nicht überall formell) Was geschlossen ist: Läden in den meisten Kantonen. Normale Sonntagsregeln oder strengere Feiertagsregeln gelten. Was offen ist: Restaurants, Hotels, touristische Ziele, Bergbahnen. Züge verkehren nach normalem Sonntagsfahrplan.

Ostersonntag ist einer der wichtigsten Tage im Schweizer Kalender. Familien kommen zusammen; Städte sind ruhig; Bergresorts sind mit ihren letzten grossen Wintergästen belebt.


6. April — Ostermontag (Lundi de Pâques)

Beobachtet: Alle Kantone ausser Wallis, Tessin und einige katholische Gemeinden Was geschlossen ist: Banken, Poststellen, die meisten Läden. Supermärkte können begrenzte Öffnungszeiten haben. Was offen ist: Restaurants, Hotels, touristische Attraktionen. Zugverkehr normal.

Verlängertes Wochenende: Karfreitag bis Ostermontag ergibt eine viertägige Pause. Das ist eines der belebtesten Wochenenden des Jahres für Schweizer Inlandreisen und fällt oft mit dem Ende der Skisaison in tiefer gelegenen Resorts zusammen. Hotels in Bergregionen sind komplett ausgebucht; buchen Sie Monate im Voraus. Der Swiss Travel Pass ist besonders wertvoll über das Osterwochenende, wenn die Nachfrage nach Einzeltickets sprunghaft steigt.


1. Mai — Tag der Arbeit (Fête du Travail)

Beobachtet: Zürich, Basel, Schaffhausen, Thurgau, Aargau, Jura, Neuenburg und mehrere weitere (nicht Bern, Genf, Waadt oder die meisten katholischen Kantone) Was geschlossen ist: Banken, Poststellen und manche Läden in beobachtenden Kantonen. Normaler Geschäftsbetrieb in nicht beobachtenden Kantonen. Was offen ist: Restaurants, touristische Ziele. Züge verkehren nach normalem Fahrplan.

Am 1. Mai finden in Zürich und Basel Umzüge und Kundgebungen der Arbeiterbewegung statt. Der Tag ist in diesen Städten politisch bedeutsam; erwarten Sie einige Demonstrationen auf Hauptplätzen. Touristische Betriebe sind davon nicht betroffen.


14. Mai — Auffahrt (Ascension)

Beobachtet: Alle Kantone Was geschlossen ist: Banken, Poststellen, die meisten Läden. Eine echte landesweite Schliessung. Was offen ist: Restaurants, Hotels, touristische Attraktionen, Bergbahnen. Züge verkehren nach normalem Fahrplan.

Auffahrt fällt 39 Tage nach Ostern — immer auf einen Donnerstag. 2026 ist das der 14. Mai. Als landesweit einheitlich beobachteter Feiertag mitten in der Woche entsteht ein faktisches verlängertes Wochenende, wenn viele Schweizer Betriebe auch den Freitag als Brückentag freigeben. Rechnen Sie mit sehr belebten Bedingungen vom 14. bis 17. Mai: Schweizer Inlandreisen erreichen einen Höhepunkt, besonders für Bergreisen und Städtereisen.


24. Mai — Pfingstsonntag (Dimanche de Pentecôte)

Beobachtet: Alle Kantone Was geschlossen ist: Normale Sonntagsschliessungen gelten oder strengere Feiertagsregeln in manchen Kantonen. Was offen ist: Restaurants, Hotels, touristische Attraktionen. Züge normal.


25. Mai — Pfingstmontag (Lundi de Pentecôte)

Beobachtet: Alle Kantone ausser Wallis und einige katholische Gemeinden Was geschlossen ist: Banken, Poststellen, die meisten Läden. Eine bedeutende landesweite Schliessung. Was offen ist: Restaurants, Hotels, touristische Ziele. Züge normal.

Pfingstmontag ist der letzte grosse Frühlingsfeiertag. Bis Ende Mai sind die meisten Alpenpässe wieder geöffnet, die Wandersaison ist im Gang, und die Aussenattraktionen der Schweiz sind am zugänglichsten. Die Lavaux Caves Ouvertes — alle Weinkeller gleichzeitig geöffnet — fällt typischerweise Ende Mai um oder nach Pfingsten.


4. Juni — Fronleichnam (Fête-Dieu)

Beobachtet: Wallis, Freiburg, Tessin, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug, Solothurn, Jura und die meisten weiteren katholischen Kantone Was geschlossen ist: Banken und Verwaltungsämter in beobachtenden Kantonen. Läden variieren. Was offen ist: Touristische Betriebe in nicht beobachtenden Kantonen unbeeinträchtigt.

Fronleichnamsprozessionen sind ein bedeutendes visuelles Spektakel in katholischen Gemeinden — mit Blumen und Grün geschmückte Strassen, aufwändige zivile und religiöse Prozessionen mit mittelalterlichen Zunftvereinigungen. In Freiburg oder Solothurn einen Besuch wert, wenn Sie in der Gegend unterwegs sind.


29. Juni — Peter und Paul

Beobachtet: Tessin, Graubünden (katholische Gemeinden), Luzern Was geschlossen ist: Begrenzte Schliessungen; hauptsächlich im Tessin Was offen ist: Normaler Betrieb anderswo

Das ist ein regionaler Feiertag, der vor allem das Tessin betrifft. Besucher von Lugano oder Ascona Ende Juni finden möglicherweise manche lokale Geschäfte geschlossen vor.


1. August — Schweizer Nationalfeiertag (Bundesfeiertag)

Beobachtet: Alle 26 Kantone — dies ist der einzige Bundesfeiertag Was geschlossen ist: Banken, Poststellen, Verwaltungsämter, die meisten Läden. Supermärkte mit begrenzten Öffnungszeiten. Manche Betriebe komplett geschlossen. Was offen ist: Restaurants (vollständig geöffnet und stark frequentiert). Touristische Attraktionen (die meisten geöffnet). Züge verkehren nach normalem Sonntags-/Feiertagsfahrplan mit zusätzlichen Extrazügen zu beliebten Aussichtspunkten. Seeschiffe fahren nach erweitertem Sommerfahrplan.

Der 1. August ist der Geburtstag der Schweiz — er erinnert an den Bundesbrief von 1291, den die drei Urkantone auf der Rütliwiese über dem Urnersee unterzeichneten. Jede Stadt und jedes Dorf feiert auf eigene Weise: Höhenfeuer, Feuerwerk über Seen, Umzüge, Reden und das traditionelle Bräteln (gemeinsames Grillieren im Freien). Das Feuerwerk über Genfersee, Zürichsee und Vierwaldstättersee ist spektakulär.

Planungshinweis: Der 1. August fällt 2026 auf einen Samstag. Das umliegende Wochenende (31. Juli–2. August) ist das belebteste Reisewochenende des Schweizer Jahres. Hotelpreise erreichen ihren Höhepunkt; Züge sind komplett ausgebucht; Bergaussichtspunkte sind überfüllt. Buchen Sie sämtliche Unterkunft Monate im Voraus. Kaufen Sie Zugtickets früh oder reisen Sie mit einem Swiss Travel Pass.


15. August — Mariä Himmelfahrt (Assomption)

Beobachtet: Wallis, Tessin, Freiburg, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug, Solothurn, Appenzell Innerrhoden, Jura und weitere katholische Kantone Was geschlossen ist: Banken und manche Läden in katholischen Kantonen. Was offen ist: Touristische Betriebe unbeeinträchtigt. Züge normal.

Ein bedeutendes katholisches Fest mit Gottesdiensten, Marktfesten in manchen Ortschaften und lokalen Feierlichkeiten. Im Wallis und im Tessin ist dies ein echter Feiertag mit weitreichenderen Schliessungen. Im protestantischen Zürich, Genf oder Bern geht der Tag unbemerkt vorbei.


14. September — Eidgenössischer Bettag

Beobachtet: Der dritte Sonntag im September — eine bundesweite Beachtung an einem Sonntag, sodass keine Wochentagsschliessungen entstehen Was geschlossen ist: Normale Sonntagsschliessungen; keine zusätzliche Auswirkung auf touristische Aktivitäten.

Der Eidgenössische Bettag ist ein Tag des Gebets und der Danksagung mit Wurzeln in der Reformation. Da er auf einen Sonntag fällt, gibt es keine Auswirkung auf Werktage. 2026 ist das der 14. September.


15. September — Genfer Bettag (Jeûne genevois)

Beobachtet: Nur Genf Was geschlossen ist: Banken, Poststellen, Läden in Genf. Was offen ist: Restaurants, Hotels, touristische Attraktionen. Züge verkehren nach normalem Fahrplan.

Der Genfer Bettag ist ein exklusiv genferischer Feiertag — ein weltlicher Fastentag, der im Kanton seit 1567 begangen wird. Läden schliessen, Verwaltungsämter schliessen, aber Genf funktioniert weiterhin als Touristenstadt. Der Tag fällt auf den Montag nach dem eidgenössischen Sonntagsfasten. 2026 ist das der 15. September.


1. November — Allerheiligen (Toussaint)

Beobachtet: Wallis, Tessin, Freiburg, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug, Solothurn, Appenzell Innerrhoden, Graubünden (katholische Gemeinden), Jura Was geschlossen ist: Banken, Läden, Verwaltungsämter in katholischen Kantonen. Was offen ist: Touristische Betriebe in protestantischen Kantonen völlig normal. Restaurants und Hotels unbeeinträchtigt.

Der 1. November ist eine bedeutende katholische Beachtung, die dem Gedenken an die Verstorbenen gewidmet ist — Familien besuchen Friedhöfe, Kerzen werden angezündet, Blumen niedergelegt. Die protestantischen Kantone beobachten keinen Feiertag. Das ist die bedeutendste Kluft im Schweizer Feiertagskalender.


8. Dezember — Mariä Empfängnis (Immaculée Conception)

Beobachtet: Wallis, Tessin, Freiburg, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug, Solothurn, Appenzell Innerrhoden, Jura Was geschlossen ist: Banken und manche Läden in katholischen Kantonen. Was offen ist: Touristische Betriebe unbeeinträchtigt. Die Weihnachtsmärkte sind zu diesem Datum in den meisten Schweizer Städten bereits in Betrieb.

Der 8. Dezember fällt in die Hauptadventszeit. Ob der lokale Kanton den Feiertag beobachtet oder nicht — die Schweizer Weihnachtsmärkte laufen von Ende November bis zum 24. Dezember in allen grossen Städten. Die Feiertagsbezeichnung hat keine praktische Auswirkung auf touristische Aktivitäten.


25. Dezember — Weihnachten (Noël)

Beobachtet: Alle 26 Kantone Was geschlossen ist: Banken, Poststellen, Läden. Bedeutende landesweite Schliessungen. Was offen ist: Hotels, Restaurants (oft mit Spezialmenüs; weit im Voraus reservieren). Touristische Ziele können reduzierte Öffnungszeiten haben. Zugverkehr läuft nach modifiziertem Feiertagsfahrplan.

Weihnachten ist einer der ruhigsten Tage des Schweizer Jahres. Familien kommen privat zusammen. Städte sind fast leer und sehr friedlich. Bergresorts sind belebt (die Weihnachtswoche ist Hochsaison für Skifahren), aber Läden sind selbst in Resortdörfern geschlossen.


26. Dezember — Stephanstag (Saint-Étienne)

Beobachtet: Alle Kantone ausser Waadt, Genf, Wallis, Neuenburg und Jura Was geschlossen ist: Banken, Poststellen, Läden in der Deutschschweiz und im Tessin. Was offen ist: Touristische Betriebe kehren zum normalen Niveau zurück. Bergresorts sind voll in Betrieb.

Planung des Weihnachts-Langwochenendes: Weihnachten 2026 fällt auf einen Freitag. Für Kantone, die auch den Stephanstag am 26. Dezember beobachten, entsteht eine viertägige Pause (25.–28. Dezember). Die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr ist die belebteste Woche der Skisaison. Alle Schweizer Bergresorts arbeiten an oder über der Kapazitätsgrenze; Unterkunft muss sechs bis zwölf Monate im Voraus gebucht werden.


Was an Schweizer Feiertagen offen und geschlossen ist: eine Zusammenfassung

An grossen Feiertagen fast immer geschlossen: Banken, Poststellen, Verwaltungsämter, die meisten Detailhandelsgeschäfte (Kleidung, Elektronik, Möbel), Apotheken (in jeder Stadt rotiert eine Notfallapotheke — an Apothekentüren und auf sbb.ch angeschlagen).

Meist offen an Feiertagen: Restaurants und Cafés (können reduzierte Öffnungszeiten haben; Abendessen im Voraus reservieren), Hotels, touristische Attraktionen und Museen (individuelle Websites prüfen — viele mit Standardöffnungszeiten geöffnet), SBB-Bahnhöfe (Läden mit begrenzten Öffnungszeiten — Zürich HB und Genf Cornavin SBB-Läden typischerweise 8:00–22:00 Uhr an Feiertagen), Supermärkte an Flughäfen und grossen Bahnhöfen (Migros und Coop unterhalten Flughafenfilialen), Tankstellen.

Läuft immer an Feiertagen: Zugverkehr (SBB fährt modifizierte Feiertagsfahrpläne, fast identisch mit dem Sonntagsfahrplan, mit gewissen Erweiterungen rund um den Nationalfeiertag). Seeschiffe fahren nach regulärem Fahrplan. Bergseilbahnen und -bahnen betreiben generell ihre Sommer- oder Winterfahrpläne unabhängig von Feiertagen.


Schulferienperioden und Höhepunkte der Inlandreisen

Schweizer Feiertage sind nur ein Teil der Reisedruck-Geschichte. Schulferienperioden — von jedem Kanton rollend festgelegt, um die Nachfrage zu verteilen — erzeugen enorme Inlandreiseschübe, die Unterkunft und Bergtransport selbst an gewöhnlichen Werktagen beeinflussen.

Wintersport-Schulferien (Sportferien): Mitte Februar, gestaffelt nach Kanton über etwa den 9.–28. Februar. Die Skigebiete des Berner Oberlands, Wallis, Graubündens und Tessins sind während dieser Wochen maximal ausgelastet. Grindelwald, Verbier und Davos erfordern eine Vorausbuchung ab Oktober oder früher.

Sommerferien (Sommerferien): Die Schweizer Schulsommerferien sind bewusst kantonsweise gestaffelt — typischerweise in Wellen von Ende Juni bis Mitte August. Das bedeutet einen gewissen Inlandreisedruck während des gesamten Juli und August, mit Höhepunkten Ende Juli und Anfang August (zusammenfallend mit dem Nationalfeiertag). Die Berge und Seen sind während dieser Zeit durchgehend belebt.

Herbstschulferien (Herbstferien): Kantonal im Oktober gestaffelt — typischerweise 3.–18. Oktober je nach Kanton. Die Herbstferien erzeugen einen sekundären Bergreise-Höhepunkt, bei dem Wandern und Erntezeit zusammenfallen. Erwarten Sie belebte Bedingungen in Interlaken, Luzern und den Weinregionen.


Praktische Reisetipps rund um Schweizer Feiertage

Unterkunft im Voraus buchen: Jeder grosse Feiertag in der Schweiz — besonders das Osterwochenende, Auffahrt, Pfingsten, der 1. August und Weihnachten — erfordert eine Unterkunftsbuchung Monate im Voraus. Eine Buchung in derselben Woche ist für Bergresorts praktisch unmöglich und selbst in Städten schwierig.

Zugtickets: SBB-Züge verkehren an allen Feiertagen nach Feiertagsfahrplänen (ähnlich Sonntagen). Sitzplätze sind auf Intercity-Strecken ohne Reservation nicht garantiert. Der Swiss Travel Pass beinhaltet Sitzplatzreservationsrechte auf Panoramazügen, aber nicht auf Standard-ICE-/IC-Diensten. Für Feiertagsreisen kaufen Sie spezifische Sitzplatzreservationen auf sbb.ch.

Einkaufsstrategie: Überschneidet sich Ihre Reise mit einem grossen Feiertag im besuchten Kanton, decken Sie sich am Vortag mit Vorräten ein. Die SBB-Bahnhofsläden in Zürich HB, Genf Cornavin und Bern HB sind der sicherste Rückgriff — sie sind sieben Tage die Woche geöffnet, inklusive der meisten Feiertage.

Restaurants: Beliebte Restaurants sind an Feiertagen, besonders zum Mittagessen, komplett ausgebucht. Reservieren Sie 24–48 Stunden im Voraus fürs Abendessen; noch früher für Ostern, Weihnachten und Spezialmenüs am 1. August.

Museen und Attraktionen: Schweizer Museen schliessen oft montags, nicht sonntags — ein Muster, das auch an Feiertagen bestehen bleibt. Prüfen Sie die individuellen Museums-Websites für Feiertagsöffnungszeiten, da diese erheblich variieren.

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